Produktlaunch in 7 Schritten – so bringst Du Dein Produkt erfolgreich auf den Markt

Wie Du Dein Produkt in 7 Schritten auf den Markt bringst und dabei den möglichst größten Erfolg haben wirst, das erfährst Du hier im Produktlaunch Beitrag.

Das Wichtigste aber vorweg: Sorgfalt ist auch hier das A & O. damit Deine Kampagne und damit der eigentliche Produktlaunch auch wirklich funktioniert, solltest Du ein ausführliches und präzises Konzept erarbeiten, welches die 7 nachfolgenden Schritte umfasst. Und natürlich gilt wie immer im Marketing: Keine Schnellschüsse. Das Ganze sollte gut überlegt sein und in einem genügend großen Zeitraum vorbereitet werden. Eine Faustregel, was den Zeitraum und die Vorbereitungsphase betrifft, gibt es aber nicht, da es von Produkt zu Produkt unterschiedlich sein kann und das Marktsegment, die Branche und natürlich Dein Kundensegment dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Im Unterhaltungs- und Computer-Bereich zum Beispiel wäre es ein frommer Wunsch, alles schon 2 oder 3 Monate zum Voraus zu planen. Diese Branche ist so schnelllebig, dass man allerhöchstens ein Grundgerüst vorbereiten kann. Meistens werden hier Produkte vom Hersteller schon gar nicht mehr angekündigt, das Nachfolgemodell löst einfach das ältere Produkt ab, bis vielleicht auf die Ausnahme der Flaggschiffe.

Anders kann es aber zum Beispiel aussehen, wenn Du selber eine eigene Software anbietest und Du selber der Hersteller bist. Hier kannst Du zum Beispiel genau voraussehen, wann ein nächster Release erscheint oder kannst sogar ein Zieldatum festlegen.

Auch wenn Du eigenes eBook auf dem Markt hast, kannst Du schon Frühzeitig mit den Maßnahmen beginnen und das ganze Konzept schon weit im Voraus erarbeiten.

Aber unabhängig davon, um welches Produkt es sich handelt, im Grunde geht es immer darum, die folgenden 3 Punkte für Dein Produkt aufzubauen, und zwar im Vorfeld, bevor Dein Produkt überhaupt auf dem Markt erscheint:

  • Sympathie
  • Autorität
  • Sicherheit

Damit Du das auch sicher richtig machst, erhältst Du hier eine Anleitung, wie Du Dein Konzept für Deinen erfolgreichen Produktlaunch erstellst und erfährst, worauf es ankommt. Denn viele machen den Fehler, dass sie ein Produkt nur ankündigen, anstatt es richtig zu launchen. Baue Spannung auf, Emotionen für das Produkt, bevor es überhaupt auf dem Markt ist. So stellst Du nämlich sicher, dass Du am ersten Tag bereits Dein neues Produkt verkaufst. Ein gutes Marketing beginn nämlich, bevor ein Produkt erscheint. Sympathie, Autorität und Sicherheit, das alles kannst Du schon im Voraus aufbauen.

 

In 7 Schritten zum erfolgreichen Produktlaunch

  1. Klare Ziele definieren – was ist Ziel der Launchkampagne

Ist das Produkt stückzahlenmäßig limitiert?

Ist ein Produkt in einer begrenzten Stückzahl verfügbar, geht es darum, den Wellnessfaktor so hoch zu bekommen, dass sich Kunden sogar ärgern, wenn Sie sich zu spät entschieden haben und kein Produkt mehr erhalten.

Willst Du eine maximale Stückzahl schon beim Produktlaunch verkaufen?

Dann geht es mehr darum, den Kunden so heiß für Dein Produkt zu machen, dass er es am liebsten schon jetzt gleich erhalten würde. Du musst hier also mehr beim Hebel Sympathie und Sicherheit anpacken, da Du keinen Druck aufgrund der limitierten Stückzahl aufbauen kannst.

Was Du in jedem Fall aufbauen solltest, ist der Wellness Level. Zeige Deinem Kunden, wie gut er es mit dem Produkt hat, welche Erleichterungen er damit im alltäglichen Leben erlangt und wie einfach es ist, es zu bedienen.

  1. Welches Problem löst das Produkt – Was braucht Deine Zielgruppe

Beispiel Aspirin, es lindert den Schmerz oder beseitigt ihn gar komplett. Deine Kunden wollen dieses Produkt, um keine Schmerzen mehr zu haben. Oder angenommen, jemand hat Akne, so würde er viel Geld investieren, wenn Du eine Créme hättest, um diese zu beseitigen. Hast Du ein tolles eBook oder ein Produkt zum Abnehmen, gibt es viele Leute, die viel Geld für dieses Produkt investieren. Ein Fettburner, um das überschüssige Fett zu verlieren, würde bei einem richtigen Produktlaunch einschlagen wie eine Rakete.

Du musst Dir also als erstes darüber im Klaren werden, was genau Deine Zielgruppe braucht. Stelle Dir folgende Fragen:

  • Was braucht Deine Zielgruppe?
  • Welche Probleme hat Deine Zielgruppe?
  • Was könnte das Problem lösen bzw. löst Dein Produkt genau dieses Problem?

Was hier häufig passiert ist, dass Du Dich in Deinem Projekt verlierst. Du stehst quasi zu nahe an Deinem Projekt bzw. Deinem Produkt. Versuche in diesem Fall, ein wenig Abstand zu gewinnen und Dein Produkt aus den Augen eines unvoreingenommenen Kunden zu betrachten. Und, vergiss dabei auch Deine Mitbewerber nicht. Vielleicht gibt es schon ein ähnliches Produkt, und nur Du denkst, dass es einzigartig ist. In diesem Fall solltest Du Dir eine Unique Selling Proposition überlegen, also ein Alleinstellungsmerkmal. Was ist an Deinem Produkt noch besser, was kann Dein Produkt mehr? Was hebt Dich vom Mitbewerb ab? Baue Deine Kampagne in diesem Fall mit Schwergewicht auf diese Punkte auf.

  1. Zielgruppe definieren

Also, Du löst mit Deinem Produkt ein Problem oder befriedigst ein Bedürfnis Deiner Kunden. Aber, wen genau sprichst Du an? Überlege Dir, wie alt Deine Kunden sind, wo sie wohnen, was sie so alles machen, wie sie denken, wie sie fühlen. Du solltest Deine Kunden ganz genau kennen. Versuche dabei aber, so wenige Annahmen wie möglich zu machen. Hilfreich kann auch eine kleine Umfrage sein, denn ein häufiger Fehler besteht darin, zu glauben, man kenne die Zielgruppe, hat aber dafür nur Annahmen statt fakten.

  1. Klare Formulierung nach außen

Hier besteht eine besondere Herausforderung, denn, Du musst die Sprache Deiner Kunden sprechen. Überlege Dir, in welchem Stil Du Deine Botschaft kommunizieren willst, wie Du Deine Kunden am besten ansprichst. Das könnte also zum Beispiel sein:

  • Slogan
  • Fachsprache
  • Jugendsprache usw.

Du weißt jetzt bereits, wer Deine Zielgruppe ist und welche Bedürfnisse sie hat. Jetzt ist wichtig zu wissen, wie Deine Zielgruppe spricht, wie nimmt sie Deine Information wahr. Du musst Dich in das Genre Deiner Zielgruppe hineinbegeben, um den genauen Ton für Deine Kommunikation zu treffen. Wie kann man in Deiner Zielgruppe so kommunizieren, dass Deine Botschaft quasi direkt ins Ohr geht?

  1. Salespage erstellen

Eine Salespage ist der Appetizer Deines Produktes. Sie zeigt quasi den Hauptgang, aber liefert ihn noch nicht. Hier zeigst Du Dein Produkt und die wichtigsten Features. Aber, sehr wichtig, eine Salespage ist so knapp wie nur irgend möglich gehalten. Du schreibst hier nur das, was Deine Zielgruppe lesen will. Beispielsweise Produkt X, und die drei Resultate davon. Wecke durch geeignete, aussagekräftige Bilder Emotionen – aber, nicht zu viel. Die Salespage ist KEINE ausführliche Produktbeschreibung, sondern soll Deinen Kunden zum sofortigen Kauf ermutigen und einladen. Auf Deiner Salespage finden sich also nur die Kernpunkte Deines Produkts.

Also, was Du auf Deiner Salespage machst, ist eigentlich „nur“ folgendes:

Emotionen kreieren sowie taff, kurz und bündig Dein Produkt beschreiben

  1. Der Kampagnenstart

Wir sind noch nicht beim eigentlichen Produktlaunch – das ist ganz wichtig. Sondern immer noch in der Zeit, bevor das Produkt überhaupt erscheint. Hier geht es darum, den Menschen bzw. Deinen Kunden in einen Zustand zu versetzen, in dem sie sich mit dem Thema beschäftigen. In dieser Phase geht es darum, den Menschen in den richtige Haltung zu bringen, in die richtige Attitude. In dieser Phase kannst Du anfangen, Freebies anzubieten. Auch Videoanleitungen, wie sie in das Thema einsteigen können, sind hier von großem Nutzen. Ohne das Produkt schon zu besitzen, können sie sich damit schon vertraut machen. Du könntest als Beispiel also zeigen, wie Dein Produkt hergestellt wird, wo es überhaupt hergestellt wird, und, dass es mit sehr großer Sorgfalt gefertigt wurde.

Du gibst Deinen Kunden also kleine Häppchen, am besten sogar täglich, mit denen sie immer hungriger auf Dein Produkt werden.

Während dieser Kampagne solltest Du auch Informationen Deiner Kunden sammeln, also beispielsweise Telefon-Nummern, E-Mail Adressen usw. Diese Kontaktdaten verwendest Du im nächsten Schritt, dem eigentlichen Produktlaunch, um Deine Kunden darüber zu informieren, dass das Produkt jetzt erhältlich ist.

  1. Der eigentliche Launch am Datum X

Ab diesem Datum ist das Produkt nun endlich erhältlich. Benutze die Kontaktdaten aus vorherigem Punkt, um Deine Kunden jetzt und heute darüber zu informieren, dass sie das Produkt ab sofort bestellen und kaufen können, dass es jetzt verfügbar ist und dass sie nicht mehr länger darauf warten müssen.

Das Warten hat ein Ende, Du hast die Kunden in der Kampagne in den richtigen Zustand versetzt, in die richtige Haltung (Attitude), sie haben nun richtig Hunger bekommen auf das Produkt, und der Mut ist da, das Produkt zu kaufen. Lasse Deine Kunden also wissen, dass sie nicht länger warten müssen und der Verkauf ab sofort begonnen hat.

Aber natürlich haben nicht alle Interessenden den Tag X im Kopf, darum ist es wichtig, dass Du den Zugang zu all Deinen Interessenten hast (also aus der Kampagne in Punkt 6) und Du Deine Kunden kontaktieren kannst. Sei das per SMS, sei das per E-Mail. Du bist an diesem Tag der Newsbericht, der sagt: „Hier ist das lang ersehnte Produkt“.

Jetzt wird sich zeigen, wie stark Deine Kampagne war. Wie sehr haben Leute auf den Launch gewartet. Das Ziel wäre hier, dass hunderte oder gar tausende Menschen heute vor dem PC sitzen, laufend auf aktualisieren klicken, damit sie endlich kaufen können. Spürst Du, welche Stimmung Du in der Kampagne aufbauen solltest?

Ist Dein Produkt nur in einer begrenzten Stückzahl verfügbar, so zeichnet sich eine gute Kampagne dadurch aus, dass schon nach wenigen Minuten alles ausverkauft ist und sich die Leute fragen: Bin ich wirklich zu spät gekommen? Und, wann kommt Nachschub? Wann ist es endlich wieder da? Das wäre definitiv ein sehr gutes Zeichen.

Im Anschluss – das solltest Du beachten

Wenn das Produkt nun auf dem Markt ist, geht es darum, nun möglichst schnell Erfahrungsberichte zu bekommen. Was sagen die Leute darüber? Welche Erfahrungen haben Leute gemacht, die nun die ganze Zeit auf Dein Produkt gewartet haben und es nun endlich in den Händen halten, oder endlich stolzer Besitzer Deines Produktes sind?

Jetzt willst Du die Leute eifersüchtig machen, die nicht zugeschlagen haben. Die, bei denen die Emotionen nicht hoch genug waren, dass sie gleich zugeschlagen haben. Du bombardierst sie also mit Follow-Ups, indem Du ihnen die Rezensionen schickst, in welchem Leute von Deinem Produkt schwärmen. Am besten heutzutage in Videoform, weil diese Form einfach die authentischste ist. Du kannst hierfür zum Beispiel eine eigene Instagram Seite erstellen oder auf YouTube einen eigenen Kanal.

Sympathie, Autorität und Sicherheit, das sind die drei Punkte, die Du hier neuen Leuten vermittelst, die sich noch nicht so sicher sind. Solche Rezensionen sorgen einfach dafür, dass diese drei Punkte schneller abgehackt werden können und ein neuer Kunde schneller bei Dir bestellt. Du bringst damit neue Leute schneller dazu, Deine Kunden zu werden.

Also vergiss diese beiden Punkten im Anschluss an Deine Kampagne nicht:

  • Erfahrungsberichte
  • Leute eifersüchtig machen

Fazit

Marketing beginnt nicht mit dem eigentlichen Produktlaunch. Ein sorgfältig geplantes und erarbeitetes Konzept ist für einen entsprechenden Erfolg unerlässlich. Es gibt einiges an Aufwand, den Du nicht unterschätzen solltest, dafür wirst Du mit einem Verkauf bereits ab dem ersten Tag belohnt und brauchst nicht erst lange zu warten, bis sich nach und nach Kunden einfinden. Gerade auch für eigene Produkte ist eine solche Kampagne unerlässlich, da Du nicht auf einer Welle seitens des Herstellers mitreiten kannst.

Und, auch mit einem kleinen oder gar sehr kleinen Werbebudget kannst Du ein solches Konzept erfolgreich umsetzen, da es mit Facebook, Twitter, Xing usw. eine Menge kostenloser Kanäle gibt, die Du nutzen kannst.

Aber: Die Zeit dafür musst Du natürlich mitbringen. Der Aufwand eines Produktlaunch ist bestimmt nicht klein, aber er zahlt sich aus!

 

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